Q-plus Bridge: Version 5.5 (Q-2000+)

Der folgende Text enthält eine Übersicht über die Eigenschaften von Q-plus Bridge 5.5, verfügbar seit Oktober 1999. Neue Eigenschaften (im Vergleich zu Version 5) sind gefärbt.
Der Text hier kann nur eine grobe Information bieten. Mehr erfahren Sie durch die Tour; für einen direkten Eindruck können Sie auch eine Demo-Version herunterladen.

Benutzeroberfläche im allgemeinen

- Mit der Benutzeroberfläche unter Windows kann man leicht umgehen, das trifft auch für Benutzer mit nur wenig PC-Erfahrung zu. Die Gestalung des Schirms ist leicht abgeändert worden, um besser zu verdeutlichen, welcher Spieler programmgeführt und welcher benutzergeführt ist. Die sorgfältige Darstellung von Karten und verdeckten Karten, die Anordnung der Farben und Blätter erzeugen für den Bridge-Spieler ein vertrautes Gefühl.

- Spezifische Hilfetexte sind in allen Fenstern verfügbar.

- Das Produkt wird in einer Schachtel mit einem gedruckten Handbuch ausgeliefert.

Teilen

- Eine praktisch unbegrenzte Zahl von programmgeteilten Blättern sind möglich; diese Blätter können durch eine eindeutige Blattnummer identifiziert werden.

- Eigene Blätter können eingegeben werden; sie können innerhalb des Programms verwaltet werden.

- Blätter können von Blattdateien entnommen werden, sowohl von selbst erzeugten als auch von mitgelieferten Turnierblättern.

- Blattfilter können verwendet werden, um nur interessante Blätter auszuwählen (z.B. starke Südblätter).

Bieten

- Viele Bietsysteme werden ausgeliefert, die durch etwa 140 Konventionen oder Vereinbarungen definiert und abgeändert werden können. Das geschieht mittels des integrierten Konventionen-Editors.

- Hilfemöglichkeiten während des Bietens:

  - Erklärungen und Auswertungen der geschehenen Gebote.

  - Bietliste: Diese zeigt in jeder Situation die Bedeutung der möglichen Gebote an.

  - Bietwarnung: Warnt den Benutzer, wenn er gerade ein Gebot abgeben will, das wahrscheinlich ganz falsch ist.

  - Hinweis: Zeigt das Gebot, das das Programm wählen würde.

Spielen

- Verschiedene Stärkestufen sind verfügbar, um den PC, auf den Q-plus Bridge läuft, optimal einzusetzen.

- Eine Auswahl verschiedender gebräuchlicher Ausspiel- und Signalisierungskonventionen sind möglich.
   (mehr als mit früheren Versionen).

- Hilfemöglichkeiten während des Spiels:

  - Anzeige der geschätzten Wahrscheinlichkeiten der ausstehenden Karten.

  - Spielwarnung: Warnt den Benutzer, wenn er gerade eine wahrscheinlich schlechte Karte spielen will.

  - Hinweis: Zeigt die Karte, die das Programm auswählen würde.

- Das Programm schwindelt normalerweise nicht (d.h. schaut nicht in die Karten der anderen Spieler),
  doch kann ihm das erlaubt werden.

Abrechnen und Analysieren

- Nachdem ein Blatt gespielt ist,

   - kann das Spiel Stich für Stich angesehen werden

   - kann es vom Programm wiederholt werden, um das Verhalten des Programms
     gegen das des Benutzers zu vergleichen.
     Die Wiederholung kann das Bieten und das Spielen oder nur das Spielen betreffen.

- Die Abrechnung kann sowohl nach Rubber-Bridge als auch nach IMPs oder Matchpoints erfolgen.

- In Zusammenwirken mit den gelieferten Paar-Turnier-Blätter kann ein Prozentergebnis berechnet werden,
  was eine sehr interessante Rückmeldung für das Abschneiden des Benutzers liefert.

Weitere Funktionen

- Blätter können gedruckt werden.

- Es ist möglich, die Bläter mit Anmerkungen zu versehen.

- Gebote und Karten können zurückgenommen werden. Das Spiel kann durch das Programm auf Wunsch
  zu Ende geführt werden. Es kann auch durch einen Anspruch beendet werden, der geprüft werden kann.

- Es gibt einen Turnier-Modus, bei dem das Programm nur ein Blatt kennt.

- Die CD beinhaltet Q-plus Bridge in drei Sprachen  (Deutsch, Englisch, Französisch),
  die der Benutzer wechseln kann. Auf der Diskette ist nur eine Sprache.

- Q-plus Bridge kann von zwei Personen über ein TCP/IP-Netr oder direkt über ein Modem gespielt werden.

Systemvoraussetzungen

Die Systemvoraussetzungen sind gegenüber Version 5 unverändert, d.h. als Minimum ein 486 PC mit 8MB RAM; Betriebssystem Windows. Doch es wird ein Pentium Prozessor (oder Äquivalent) empfohlen, weil dann die Spielstärke höher ist.

Gesamtstärke

Q-plus Bridge ist eines der führenden Programme  bezüglich Biet- und Spielstärke. In Summe der Ergebnisse aller Wettbewerbe der letzten drei Jahre (Albuquerque 1997, Chicago 1998, Zia Match London 1999)  hat Q-plus Bridge besser abgeschnitten als jedes andere Programm. (Der nächste Wettkampf findet im Januar 2000 in Bermuda statt.)